Frau Fach, brauchen Marken eine eigene Schrift?

  • 29. Juli 2020

Schrift ist heute schon lange nicht mehr nur zum Lesen da. Eine gute Typografie prägt das Erscheinungsbild einer Marke massgeblich mit und kann zweifelsohne ein klares Statement und unverwechselbares Merkmal sein.

Aber ganz ehrlich: Ich beobachte einen Trend – und zwar zur absoluten Gleichmacherei von Typografie. Vor allem in der letzten Zeit benutzen findige Gestalter die Digitalisierung als Schutzschild für die Erschaffung von aussagelosen und glattgebügelten Custom-Made-Fonts für grosse Unternehmen.

«Lesbar» soll sie sein – ist das nicht der Zweck jeder Schrift? «Digital» soll sie sein – können unsere Browser heute nicht vielerlei geartete Schriftarten perfekt darstellen? «Zukunftsfähig» soll Sie sein – zum Glück haben Schriftzeichen es schon recht weit gebracht. Doch das Wichtigste fehlt oft. Denn wenn man eine eigene Markenschrift entwickelt, dann muss diese doch vor allem eines sein: EIGENSTÄNDIG.

Daher mein Aufruf an alle Brander da draussen: Es gibt schon einen Haufen gute Schriften und täglich kommen welche dazu. Aber wenn Ihr einer Marke eine eigene Schrift macht, dann lasst sie Charakter haben. Lasst sie hervorstechen. Lasst sie der Marke helfen. Bitte.

Schöne Grüsse

Frau Fach

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